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Den passenden natürlichen Zuckerersatz für den Morgenkaffee oder Ihre Lieblingsrezepte zu finden, ist nicht immer einfach – wir helfen Ihnen bei der Auswahl!
Die Diskussion über die Schädlichkeit von raffiniertem Weißzucker und die Wichtigkeit einer gesunden Alternative dazu wird immer intensiver. Es gibt viele gesündere und ernährungsphysiologisch bessere Alternativen zu klassischem Weißzucker.
Wenn Sie nach dem besten Zuckerersatz für Pfannkuchen, Kuchen, Torten, Puddings und andere Desserts suchen, sollten Sie sich einmal vegane Rezepte ansehen.
Es macht noch mehr Spaß, Süßigkeiten zu genießen, wenn Sie Ihre Kuchen, Brötchen, Muffins, Puddings oder Getränke aus gesunden, biologischen und vollwertigen Zutaten selbst herstellen.

Kokosblütenzucker ist ein natürliches Süßungsmittel, das aus dem Nektar der Kokospalme gewonnen wird – nicht aus der Kokosnuss selbst. Nach der Ernte wird der Nektar erhitzt, um das überschüssige Wasser zu verdampfen. So entstehen die charakteristischen braunen Kristalle mit ihrem milden Karamellgeschmack.
Kokosblütenzucker gehört derzeit zu den beliebtesten natürlichen Süßungsmitteln. Mit seiner braunen Farbe und seinem angenehm karamellartigen Aroma ist er eine interessante Alternative zu klassischem Haushaltszucker. Im Gegensatz zu Weißzucker, der einen glykämischen Index von etwa 60 aufweist, besitzt Kokosblütenzucker einen niedrigeren glykämischen Index. Aus diesem Grund wird er häufig auch für Menschen mit Diabetes empfohlen. Darüber hinaus eignet er sich für alle, die mit anderen Zuckeralternativen geschmacklich nicht warm werden, denn er ist besonders vielseitig einsetzbar. Er lässt sich problemlos zum Süßen von Kaffee, Tee, Pudding oder trockenem Gebäck verwenden.
Wenn Sie eine natürliche Alternative suchen, die geschmacklich am nächsten an braunen Zucker kommt, ist Kokosblütenzucker eine ausgezeichnete Wahl. Im Gegensatz zu Stevia besitzt er keine übermäßig intensive Süßkraft und lässt sich deshalb in nahezu allen Rezepten unkompliziert einsetzen. Anders als Agavendicksaft oder Ahornsirup liegt er in kristalliner Form vor und kann Weißzucker in vielen Kuchen, Desserts und Backrezepten direkt ersetzen.
Ideal geeignet für:
Stevia ist ein natürliches Süßungsmittel, das aus den Blättern der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen wird. Es ist deutlich süßer als herkömmlicher Zucker, enthält keine Kalorien und ist in Form von Pulver, Tropfen oder Tabletten erhältlich.
Stevia besitzt einen sehr niedrigen glykämischen Index. Darüber hinaus enthalten Stevia-Produkte wie Tropfen, Pulver oder Kapseln von Natur aus verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Da Stevia keine Kalorien liefert, eignet es sich besonders für alle, die ihren Zuckerkonsum reduzieren möchten. Allerdings genügt bereits eine sehr kleine Menge, denn Stevia ist etwa 300- bis 400-mal süßer als Haushaltszucker.
Je nach Darreichungsform ersetzt Stevia unterschiedliche Mengen Zucker in Rezepten. So entspricht eine Stevia-Tablette etwa einem Teelöffel Zucker, während ein Teelöffel reines Steviapulver bis zu einer Tasse Zucker ersetzen kann.
Allerdings kann Stevia einen leicht charakteristischen Nachgeschmack hinterlassen, der insbesondere in Kuchen und Gebäck nicht jedem zusagt.
Ideal geeignet für:
Xylit, auch Birkenzucker genannt, ist ein natürliches Süßungsmittel, das aus Birkenholz oder pflanzlichen Fasern gewonnen wird. Geschmacklich und in seiner Süßkraft ähnelt Xylit dem klassischen Haushaltszucker.
Xylit ist einer der „jüngeren“ Vertreter unter den Zuckeralternativen und hat sich in den vergangenen Jahren als beliebte Alternative zu raffiniertem Zucker etabliert. Besonders geschätzt wird, dass Xylit im Gegensatz zu herkömmlichem Zucker als zahnfreundlich gilt. Aus diesem Grund findet man Xylit heute immer häufiger in Zahnpflegeprodukten wie Kaugummis oder Bonbons. Wenn Sie die Gelegenheit haben, lohnt es sich, diese einmal auszuprobieren.
Ideal geeignet für:
Agavendicksaft ist ein natürliches, flüssiges Süßungsmittel, das aus der Agave gewonnen wird. Es besitzt einen milden Geschmack und eine höhere Süßkraft als herkömmlicher Zucker, sodass zum Süßen häufig bereits eine kleinere Menge ausreicht.
Die Zucker im Agavendicksaft bestehen zu etwa 70 % aus Fruktose und zu 20 % aus Glukose. Dies verleiht ihm seine intensive Süße und einen niedrigeren glykämischen Index. Im Vergleich zu anderen Sirupen ist Agavendicksaft dünnflüssiger und zeichnet sich durch seine typische Konsistenz aus. Beim Backen können zwei Drittel Tasse Agavendicksaft eine Tasse Zucker ersetzen. Dabei empfiehlt es sich, die im Rezept angegebene Flüssigkeitsmenge um etwa ein Viertel zu reduzieren.
Ideal geeignet für:
Ahornsirup ist ein natürliches Süßungsmittel, das durch das Einkochen des Safts von Ahornbäumen gewonnen wird. Er zeichnet sich durch seinen milden Karamellgeschmack und seine bernsteinfarbene Farbe aus und wird besonders häufig als Topping verwendet.
Er passt hervorragend zu Kuchen und Tartes, süßem Porridge sowie cremigen Desserts. Am beliebtesten ist er jedoch als Topping für Pancakes, Pfannkuchen und frisches Obst. Beim Backen können ⅔ bis ¾ Tasse Ahornsirup eine Tasse Zucker ersetzen. Wenn Sie klassischen Zucker durch Ahornsirup ersetzen möchten, sollten Sie jedoch die Flüssigkeitsmenge im Rezept reduzieren, da Ahornsirup mehr Wasser enthält.
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